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GI-Podium in Basel

02. September 2019

Anerkennung der ORS als Dienstleisterin für öffentliche Aufträge

Wenn der Staat zu erbringende Dienstleistungen an Dritte auslagert, ist er gefordert, Rahmenbedingungen und Kontrollmechanismen zu schaffen, die eine optimale Leistungserfüllung garantieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Dienstleistung von privaten Unternehmen oder karitativen Organisationen erbracht wird. In dieser Feststellung waren sich alle Teilnehmenden des GI-Podiums am 28.08.2019 in Basel einig. An der Diskussion zum Thema “Profit versus Non-Profit” beteiligte sich auch die ORS. 

Jürg Rötheli, CEO der ORS Gruppe stellte auf dem Podium das ergänzende Miteinander von Non-Profit-Organisationen (Caritas) und Profit-Unternehmen (ORS) im Betreuungsalltag von Asylsuchenden heraus. «Auf operativer Ebene sind wir Partner während wir bei Ausschreibungen zu Mitbewerbern werden», führte er aus. Die ORS stelle sich dem Wettbewerb und beteilige sich an öffentlichen Ausschreibungen, wie dies andere Anbieter auch täten. Die These vom «Eindringen der ORS in einen Markt» sei unbegründet. Mit 27 Jahren Erfahrung habe man Know-how aufgebaut, welches Professionalität und Effizienz garantiere, die von Auftraggebern geschätzt werden. Im Zuge rückläufiger Einnahmen bei Non-Profit-Organisationen sei vielmehr ein verschärfter Wettbewerb um öffentliche Aufträge erkennbar. 

Die Verpflichtung zur politischen und religiösen Neutralität ist in der Leistungserfüllung ein grosser Vorteil, ist Jürg Rötheli überzeugt. «Wir mischen uns nicht in den politischen Diskurs ein, teilen aber unsere Erfahrungen, wenn es um Optimierungen in der praktischen Arbeit geht.»  

Die vielerorts wahrgenommene Skepsis gegenüber privaten Anbietern basiert nach Auffassung von Jürg Rötheli auf Unkenntnis und Vorurteilen. Das Unternehmen sei nach allen Seiten hin offen für den Dialog. ORS habe nichts zu verbergen, betonte Jürg Rötheli weiter. Über 130 Personen aus dem gemeinnützigen Bereich, der Politik sowie aus den Verwaltungen von Basel und Basel-Landschaft haben den Anlass besucht und folgten interessiert den Ausführungen. Das führte selbst bei einer auf dem Podium vertretenen Basler Politikerin zu der Bemerkung: «Die ORS wird mir langsam sympathisch.» 

 



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