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Deeskalative Kommunikation

Die Ankunft in einer nicht vertrauten Gesellschaft stellt Asylsuchende und Flüchtlinge vor grosse Herausforderungen. Traumata, Unsicherheiten und Ängste erhöhen das Risiko von Konflikten und Problemen. Um zu lernen, wie in Konflikten geschlichtet und vorgegangen werden kann, wird im Kurs «Deeskalative Kommunikation» auf die Entstehung von Konflikten eingegangen. Im Fokus stehen dabei Konflikte auf verbaler Ebene, die mittels diverser Schlichtungsinstrumente lösungsorientiert angegangen werden können.

Kursinhalte

Kommunikation, Kultur und Konfliktverhalten
Kommunikation und kulturelle Dimension in Konfliktsituationen aufdecke, kulturell unterschiedliche Konfliktstiele, eigenes und fremdes Konfliktverhalten

Individuelle Dimensionen in Konflikten erkennen
Einsatz der Stimme und Wortwahl in Konfliktgesprächen berücksichtigen

Verbale Deeskalation nach ProDeMa und praktische Übungen
Erweiterung der Handlungs- und Schlichtungskompetenz und können mit verbalen Drohungen und Beschimpfungen umgehen

Lernziele

Die Teilnehmenden

  • können Kommunikationsformen und kulturelle Dimensionen in Konflikten erkennen,
  • reflektieren eigenes und fremdes Konfliktverhalten und leiten daraus Handlungsmöglichkeiten ab,
  • trainieren deeskalative Handlungsstrategien und Methoden zum lösungsorientierten Umgang mit Konflikten,
  • können in eigenen Worten Handlungsmöglichkeiten im Eskalationsfall erklären.

Zielgruppe

Beschäftigte im Asyl-, Migrations- und Integrationsbereich, die konflikthaltige Gesprächssituationen lösungsorientiert gestalten möchten

Datum/Zeit

13.09.2019

Der Kurs findet von 09:00 - 17:00 Uhr in Zürich statt.

Ort

Röschibachstrasse 22
8037 Zürich

2. OG, Kursraum

Zur Kartenansicht >>

Kosten

CHF 490.–

Anzahl Teilnehmer

18

ReferentInnen

Sandra Jochem, Trainerin Aggressionsmanagement NAGS, ProD-eskalation Aggressionsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen

Kursanmeldung

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