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Löschen, schützen, helfen

Im Juni fand während zweieinhalb Tagen der beliebte Workshop „Löschen, schützen, helfen“ statt. Mit 17 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Kurs zum wiederholten Mal und nach kurzer Zeit ausgebucht.

Der erste Tag war dem Thema Erste-Hilfe-Massnahmen gewidmet. Die Referentinnen Verena Reh und Elsbeth Bourloud vom Schweizerischen Samariterbund zeigten den Betreuerinnen und Betreuern was in Notfallsituationen zu tun ist. Fragen wie „In welchem Fall kann ich eine Wunde selbst behandeln und wann muss ich einen Arzt rufen?“ oder „Wie erkenne ich eine Unterzuckerung?“ wurden dabei geklärt sowie Herzmassagen geübt. Ein Kursteilnehmer bemerkte ausserdem: „Obwohl ich vor vielen Jahren den Nothelferkurs für die Autoprüfung absolvierte, habe ich sehr von diesem Tag profitiert. Nicht nur als Auffrischung, sondern auch weil sich zum Beispiel bei der Herzmassage oder Beatmung so einiges verändert hat seither.“

Selbst aktiv durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch am zweiten Workshop-Tag bei der IMPACT SelbstSicherheit in Zürich werden: Konfliktlösungen verbal und mit Körpersprache sowie Verteidigung in Notwehrsituationen standen auf dem Programm. In nachgestellten Szenen erfuhren die Anwesenden, wie jeder und jeder mit den ihr oder ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten Bedrohungen entschärfen und mit Situationen auf hoher Eskalationsstufe umgehen kann. Scheinbare Kleinigkeiten wie die eigene Stimme und Körperpräsenz oder die Position im Raum können dann ausschlaggebend sein. Für die Fallbeispiele wurden konkrete Berufserlebnisse von Betreuerinnen und Betreuern verwendet, damit diese bestmöglich von den praxisnahen Übungen profitieren konnten.

Am dritten Tag gab es theoretisches Wissen und praktische Übungen zur Bekämpfung von Feuer. Rolf Henke von der Firma Schweizer Brandschutz vermittelte die grundlegenden Informationen über die Auswirkungen von Feuer, zur Handhabung von Feuerlöschern und zur Bekämpfung von Bränden. An einem brennenden Objekt setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gelernte dann direkt um.

Der Workshop „Löschen, schützen, helfen“, der zwei bis drei Mal im Jahr stattfindet, wird einerseits sehr für seine praktische Ausrichtung geschätzt. Andererseits arbeiten die erfahrenen Referenten und Referentinnen, die genau wissen, welche Fragen und Unsicherheiten im Bereich Sicherheit in der Betreuung auftreten, gezielt mit praxisnahen Beispielen. Dennoch ist dieser Kurs nicht nur für Beschäftigte im Asyl- und Migrationsbereich interessant, sondern auch für alle anderen, die sich mehr Wissen und Selbstsicherheit im Bereich der Erste-Hilfe-Massnahmen, Konfliktlösungen auf hoher Eskalationsstufe und Brandschutz wünschen.

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