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Häufige Fragen

Wer ist die ORS?

Wie betreut die ORS Asylsuchende und Flüchtlinge?

Wie integriert die ORS Asylsuchende und Flüchtlinge?

Bietet die ORS auch Bildungs- und Beschäftigungsprogramme für Asylsuchende an?

Wie löst die ORS das Problem der Kriminalität in ihren Asylstrukturen?

Wie bilden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ORS weiter?

Sollen private Organisationen staatliche Aufgaben übernehmen?

Ist es so, dass in Unterkünften für Asylsuchende ein Klima der Gewalt herrscht und Konflikte an der Tagesordnung sind. Wie geht die ORS damit um?

Wo liegt der Unterschied zwischen staatlichen, kommunalen oder humanitären Organisationen, die Asylsuchende betreuen, und einer kommerziellen privaten AG wie der ORS?

Welche Betreuung erhalten die Asylsuchenden im Gesundheitsbereich?

Warum werden Asylsuchende in Zivilschutzanlagen untergebracht?

Macht die ORS auch Rechtsberatungen für Asylsuchende?


 

Wer ist die ORS?

Die ORS ist ein Unternehmen, das sich auf die Betreuung und Unterbringung von Asylsuchenden spezialisiert hat.

Wie betreut die ORS Asylsuchende und Flüchtlinge?

Unsere Auftraggeber, die Behörden, stecken die Rahmenbedingungen ab. Wir setzen Fachwissen, Offenheit und hohes Verantwortungsgefühl voraus und garantieren einen respektvollen und professionellen Umgang mit den uns anvertrauten Menschen.

Wir fordern Selbstverantwortung, und wir fördern die Selbstständigkeit der Asylsuchenden.

Deren Betreuung ist eine anspruchsvolle Arbeit. Der Umgang mit Menschen fremder Kulturen, Sprachen, Religionen und Wertvorstellungen braucht viel Fingerspitzengefühl, Konsequenz und Zuverlässigkeit.

Wie integriert die ORS Asylsuchende und Flüchtlinge?

Die Integration von Asylsuchenden in der Schweiz unterliegt klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die für die ORS massgebenden Ziele und Vorstellungen werden vom Bund und den Kantonen definiert. So will der Gesetzgeber beispielsweise nicht, dass Asylsuchende, die in einem laufenden Asylverfahren stehen, integriert werden.

Integration ist aber immer etwas Ganzheitliches und nicht nur eine Frage von Bildungs- und Integrationsprogrammen. Es geht darum, den Menschen, die ein Asylgesuch gestellt haben, schweizerische Wertvorstellungen zu vermitteln. Integration und Wert- und Kulturvermittlung beginnt bereits also bereits in den Empfangs- und Verfahrenszentren.

Die ORS will die Asylsuchenden, vorläufig aufgenommene Personen und Flüchtlinge in erster Linie über den Eintritt in den Arbeitsmarkt integrieren. Wo dies nicht möglich ist, setzt sie gezielte Integrationsmassnahmen ein.

Wir wollen, dass zu integrierende Personen selbst aktiv werden und mit unserer Unterstützung Arbeit suchen. Dadurch sollen sie ein eigenständiges Leben führen können. Beim Integrationsprozess ist deshalb das Prinzip der Gegenseitigkeit wichtig.

Bietet die ORS auch Bildungs- und Beschäftigungsprogramme für Asylsuchende an?

Ja. Die ORS führt im Auftrag der Kantone Fribourg und Solothurn die Ausbildungs- und Beschäftigungsprogramme. Das Kursangebot reicht von Sprach- und Computeranwenderkurse bis zu Holzverarbeitung oder Velowerkstätten.

Wo die ORS selbst keine Bildungsprogramme anbietet, meldet sie die Asylsuchenden nach einer Bedarfsabklärung und je nach Stand des Asylverfahrens an entsprechende Kurse und Bildungsprogramme an.

In Kollektivunterkünften bietet die ORS ausserdem eine Vielzahl von (gemeinnützigen) Beschäftigungsprogrammen an und strukturiert gemeinsam mit den Asylsuchenden den Tag.

Wie löst die ORS das Problem der Kriminalität in ihren Asylstrukturen?

Asylunterkünfte sind keine rechtsfreien Räume. Sie sind aber trotzdem nicht immer frei von Drogen oder Kriminalität.

Betreuungs- und Sicherheitsaufgaben sind im Asylwesen nicht ein- und derselben Firma übertragen. Die ORS ist nicht für Sicherheitsbelange zuständig. Bei Verstössen und Vorfällen müssen die Betreuerinnen und Betreuer die Sicherheitskräfte und allenfalls die Polizei einschalten. Die ORS arbeitet im Rahmen der geltenden Gesetze entsprechend eng mit Polizei und Justiz zusammen.

Wie bilden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ORS weiter?

Die ORS kümmert sich selbst um die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Seit 2009 bietet die ORS ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot für Beschäftigte im Asyl- und Migrationsbereich an.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen jährlich an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsprogrammen teil. Bei Fach- und Diplomausbildungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt sich die ORS finanziell an Kurskosten und Schultagen.

Zudem besuchen zurzeit mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Master-Studiengang in Sozialer Arbeit.

Sollen private Organisationen staatliche Aufgaben übernehmen?

Ja. Private Unternehmen wie die ORS gehen haushälterischer mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln um: Sie arbeiten kostenbewusst und effizient, weil sie als Unternehmer agieren. Der Qualitäts- und Dienstleistungsgedanke ist wichtig. Das kommt den Asylsuchenden zu Gute.

Menschlichkeit, respektvoller Umgang mit den uns anvertrauten Menschen stellen dafür die Grundlage – unabhängig von der Organisationsform.

Im Fall der ORS berücksichtigt diese die Asylsuchenden, die Auftraggeber und die Öffentlichkeit, also den Steuerzahler, gleichermassen.

Ist es so, dass in Unterkünften für Asylsuchende ein Klima der Gewalt herrscht und Konflikte an der Tagesordnung sind. Wie geht die ORS damit um?

Nein. Das Leben in einer Asylunterkunft kann konfliktreich sein, ist aber grundsätzlich geprägt von Herzlichkeit, Wärme und einer angenehmen Atmosphäre. Denn Asylsuchende verbinden mit dem Leben in der Schweiz viele Hoffnungen.

Wo Menschen zusammenleben und -wohnen kann es zu, mitunter auch schwerwiegenden Zwischenfällen, kommen. Durch eine aktive Betreuungsarbeit und ein offensives Konfliktmanagement versuchen die Betreuerinnen und Betreuer jedoch schwerwiegende Zwischenfälle im Voraus zu verhindern.

Kommt es trotzdem zu Zwischenfällen, wissen die Betreuerinnen und Betreuer genau, wie sie sich zu verhalten haben. Die ORS bildet sie entsprechend weiter.

Bei schwerwiegenden Zwischenfällen (z. B. Schlägereien, Sachbeschädigung etc.) rufen die Betreuerinnen und Betreuer die Polizei herbei, um den Schaden für alle Beteiligten gering zu halten.

Wo liegt der Unterschied zwischen staatlichen, kommunalen oder humanitären Organisationen, die Asylsuchende betreuen, und einer kommerziellen privaten AG wie der ORS?

Die ORS leistet im Migrationsbereich das, was Hilfswerke oder andere Institutionen auch garantieren: Sie erbringt eine Dienstleistung im Auftrag der öffentlichen Hand.

Die ORS sorgt dafür, dass Asylsuchende rund um die Uhr gut betreut sind. Sie entlastet die Behörden von einer Aufgabe, welche diese nicht gleich wirtschaftlich und flexibel oder professionell würden erbringen können. Die ORS tut dies national, kantonal und lokal zur vollen Zufriedenheit ihrer Auftraggeber.

Zu den Grundsätzen gehören die ausgeprägte Menschlichkeit und Fairness gegenüber den Asylsuchenden, aber auch die Wirtschaftlichkeit. Das fordern die Auftraggeber von der ORS ein. Religiöse, ideologische und weltanschauliche Grundsätze sind dafür nicht die geeignete Basis. Grundlagen bilden die Gesetze, die Vorgaben der Auftraggeber und die immer anspruchsvoller werdenden gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

Welche Betreuung erhalten die Asylsuchenden im Gesundheitsbereich?

Für die Erstbehandlung aus der bestehenden Hausapotheke ist das Betreuungsteam zuständig. Gleichzeitig übt das Betreuungsteam in den Durchgangszentren eine Triage-Funktion aus. In Zweifelsfällen wird in jedem Fall ein Arzt konsultiert.

Im Rahmen der medizinischen Grundversorgung können die Betreuerinnen und Betreuer auf Kurse in «Erste Hilfe», anderer Weiterbildungsangebote und auf ein umfassendes, laufend aktualisiertes Qualitätssystem zurückgreifen.

Warum werden Asylsuchende in Zivilschutzanlagen untergebracht?

Diese Räumlichkeiten kommen als Übergangslösung zum Einsatz. Der Platz, der den Asylsuchenden zur Verfügung steht, ist beschränkt, und die Privatsphäre sehr gering.

Gute Betreuung ist in Zivilschutzanlagen besonders anforderungsreich. Das Leben in Zivilschutzanlagen ist schwierig. Es ist die  Aufgabe der ORS, die Vorgaben ihrer Auftraggeber umzusetzen und die individuellen Betreuungskonzepte dementsprechend zu gestalten.

Macht die ORS auch Rechtsberatungen für Asylsuchende?

Die Aufgabe der ORS ist es, die Asylsuchenden zu betreuen. Die Betreuungsarbeit wird im Asylverfahren klar von der Rechtsberatung getrennt. Die Verfahren sind Sache der Bundes- und Kantonsbehörden.

Als reine Betreuungsorganisation handelt die ORS politisch und religiös neutral.

Kontakt

ORS Service AG
Röschibachstrasse 22
CH - 8037 Zürich
Tel. 044 / 386 67 67
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