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Ein eigener kleiner Garten

11. August 2017

Dem Wunsch, einen kleinen Garten im Durchgangszentrum (DZ) Kollbrunn (ZH) zu haben, folgte Anfang August die Umsetzung in Form eines Hochbeetes.

Immer äusserten die Asylsuchenden (und der Betreuung) den Wunsch (auf), einen eigenen kleinen Garten vor dem Gebäude zu haben, in dem man Blumen, Kräuter und vielleicht sogar Gemüse anbauen kann. Schnell wurde daraus eine konkrete Idee: Ein Beet zu konstruieren, welches nicht nur kostengünstig ist, sondern auch eine Gartenpflege auf angenehmer Höhe erlaubt. Die Kriterien wurden als Bedingungen den kreativen Köpfen im Betreuungsteam vor Ort unterbreitet. Nach einer Teamsitzung lautete das Resultat: Mit Paletten eine Wanne bauen, die mit Komposterde gefüllt werden kann. Wenige Tage später stapelten sich bereits 40 Paletten und ein Kubikliter Rundkies auf dem Parkplatz.

Die Arbeiten brachten die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Betreuung des Durchgangzentrums in der sommerlichen Hitze kräftig ins Schwitzen und verlangten zusätzlich Geduld. Jedoch liess sich die Truppe von nichts abhalten. Motiviert und mit viel Engagement bauten sie gemeinsam aus den Paletten ein schon fast professionelles Hochbeet.

Im Internet recherchierte ein Team, welches Gemüse um diese Jahreszeit noch angepflanzt werden kann. Die Samen und Setzlinge für Salate, Blumenkohl, Spinat, Radieschen und Kohlrabi wurden besorgt und sogleich in die Erde gesetzt. Die Asylsuchenden im DZ Kollbrunn sind sehr interessiert an dem Hochbeet und kümmern sich gewissenhaft um die Jungpflanzen. Auch das Gelände wirkt nun freundlicher.

Die Betreuung und die Asylsuchenden freuen sich schon jetzt auf die erste Ernte, die bereits im September stattfinden soll.



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