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Die ORS beim Flüchtlings-Integrationsdialog der IKEA in Bern

28. November 2017

Ein Arbeitsplatz schafft die Grundlage für unseren Lebensunterhalt, gibt Sicherheit und ist sinnstiftend. Sie lässt uns am gesellschaftlichen Leben teilhaben und leistet einen unschätzbaren Wert bei der sozialen Integration. Das gilt vor allem für Flüchtlinge, die in der Regel einen langen und beschwerlichen Weg hinter sich haben, bevor sie wieder eine Arbeitsstelle antreten können.

Am Integrationsdialog, initiiert durch IKEA Schweiz und öbu - der Verband für nachhaltiges Wirtschaften, wurden am 22.11.2017 mit engagierten Unternehmen, Organisationen und Behörden Herausforderungen und Lösungsansätze zur Integration von Flüchtlingen diskutiert und vorgestellt. Nach einer einführenden Rede zur internationalen Migration und Integration in Europa und der Schweiz durch den Migrationsexperten Dr. Eduard Gnesa, übernahm der CEO der ORS, Jürg Rötheli das Wort und schilderte die Erfahrungen, die die ORS in der Integration macht.

Mehr Chancen durch eine gute Potentialabklärung

Neben der fachlichen und sprachlichen Ausbildung ist es wichtig, auf die Potentialabklärung zu achten und bereits vor Ausbildungsbeginn die Kompetenzen der Flüchtlinge genau zu ermitteln und sie bei den geeigneten Ausbildungsprogrammen anzumelden. Wenn die Potentialabklärung sorgfältig erfolgt, steigen die Chancen stark, die Ausbildung erfolgreich zu durchlaufen und letztendlich den Sprung auf den Arbeitsmarkt zu schaffen.

Integration als Beitrag zum Gesellschaftsvertrag

Eine weiterer wichtiger Punkt ist die arbeitsrechtliche und interkulturelle Betreuung von Unternehmen vor und nach der Anstellung. Letztendlich geht es ausserdem nicht nur um eine hohe Vermittlungsquote in den Arbeitsmarkt, sondern darum, Flüchtlinge als gleichwertige Mitglieder in unserer Gesellschaft ankommen zu lassen und ihnen mit einem Arbeitsplatz wieder ein Stück Selbstsicherheit und Selbstbestimmung zurückzugeben.

Im Anschluss daran tauschten sich Vertreter der SBB, Planzer, IKEA, der kantonale Integrationsdelegierte sowie die UNHCR-Vertreterin für die Schweiz und Liechtenstein, Anja Klug, in einer Podiumsdiskussion aus und erarbeiteten in den anschliessenden Workshops mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Lösungsansätze zur erfolgreichen Integration.

Weitere Informationen zum Integrationsprogramm der ORS: http://www.ors.ch/de-CH/Beschaftigung-Integration/Integration



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