standard

Medienmitteilung: Gegendarstellungen in den Obersee Nachrichten

05. November 2015

Die «Obersee Nachrichten» publizieren Artikel, die falsche Behauptungen enthalten und mitunter die Arbeit der Gemeinden und der Betreuung der ABS in Benken, Kaltbrunn und Gommiswald stark diffamieren. Behörden und ORS wie ABS sind irritiert über Inhalte sowie die Art und Weise solcher Berichterstattung. Die Asylbetreuung ist herabmindernd und falsch dargestellt. In den «Obersee Nachrichten» erscheint heute eine Gegendarstellung. Ferner leitet die ORS zivil- und strafrechtliche Schritte wegen Herabsetzung und Ehrverletzung ein.

Die Obersee Nachrichten (ON) versuchen mittels einer polemisierenden Kampagne in herabsetzenden Artikeln, unsere Auftraggeber – die Gemeindebehörden von Benken, Gommiswald und Kaltbrunn – sowie die ABS wie ORS und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentlich an den Pranger zu stellen. Der sensible Bereich der Asylbetreuung soll für gute Schlagzeilen sorgen.


ORS nimmt Ehrverletzung nicht hin

Die ORS hat einerseits zivil- und strafrechtliche Schritte wegen Herabsetzung und Ehrverletzung eingeleitet: Die ON publizierten am 29. Oktober einen Artikel, in dem Journalist Mario Aldrovandi die für die Betreuung von Asylsuchenden mandatierte ORS mit Schleppern vergleicht. («Zuerst kassieren die Schlepper. Dann geht das Geschäft mit den Flüchtlingen ... weiter.»). Die ON polemisieren ferner weiter, der Bundesrat «toleriere» die Geschäfte der Asylfirmen, welche «Millionengewinne mit Ärmsten» machten. Solche ehrverletzende Anschuldigungen, in denen auch die Asylbetreuung insgesamt herabgemindert wird, nimmt die ORS nicht hin.


Gegendarstellung zu ganzer Serie unzutreffender Behauptungen

Insbesondere in den Ausgaben des 8., 15., und 22. Oktober stellt Journalist Mario Aldrovandi zudem eine ganze Serie falscher Behauptungen auf, stellt Sachverhalte unzutreffend dar und erhebt Anschuldigungen gegen Gemeindebehörden und die ABS. Obschon die ABS auf Anfragen der ON jeweils detaillierte Auskünfte erteilte, blendete Mario Aldrovandi die tatsächlichen Verhältnisse und Tatsachen in seinen Artikeln systematisch aus und publizierte Unwahrheiten.


Die ABS forderte zu den Artikeln der drei Publikationsdaten eine Gegendarstellung. Die ON publizieren in der heutigen Ausgabe vom 5. November Untenstehendes zu diversen von ihnen falsch dargestellten Sachverhalten, die Betreuung der ABS nach einem Brand in einer Asylunterkunft in Kaltbrunn sowie deren Leistungen an sich betreffend:

  • Mario Aldrovandis Schilderung, aus Kleidersäcken zur Versorgung der Asylbewerber nach der Brandnacht sei «eine veritable Lumpensammlung herausgequollen», ist falsch. Die Kleider, die geliefert wurden, waren sauber und geordnet.
  • Die Behauptung, wonach die ABS bestimmen würde, «wer wo arbeiten darf», ist falsch. Die ABS hat in keinem einzigen Fall einen solchen Entscheid gefällt.
  • Ebenso behaupteten die ON falsch, dass die ABS bei «Abzügen» für «Energie und Kommunikation» sowie für «Putzgelder» mit «Halbwahrheiten» und «Flunkern» operieren. Das ist falsch. Die erwähnten Abzüge entsprechen realen Kosten und stimmen mit den Vorgaben des KOMI Praxishandbuchs für das Asyl- und Flüchtlingswesen der St. Gallischen Konferenz der Sozialhilfe und der Vereinigung St. Galler Gemeinden überein. Die Abzüge erfolgen pauschal und werden über alle Wohneinheiten und deren BewohnerInnen verteilt.
  • Gleichfalls unterstellt die ON der ABS «bei der Miete» zu lügen, da in Gommiswald und in Kaltbrunn die Gemeinde die Miete bezahle. Das ist falsch. Die Gemeinden bezahlen wohl Mieten, diese werden aber von den Beträgen abgezogen, welche die ABS von den Gemeinden erhält.

Gegendarstellung zu falscher Behauptung betreffend Mandatsvergabe

Die ON hatten auf der Frontseite ihrer Ausgabe vom 29. Oktober 2015 unter dem Titel «Die Kassierer sind im Hintergrund» behauptet, die ORS, zu der die ABS gehört, erhalte Aufträge vom Bund «ohne öffentliche Ausschreibung». Das ist falsch. Der Bund schrieb 2013 die Betreuungsdienstleistungen in den Unterkünften des Bundes und 2006 sowie 2013 die Durchführung der grenzsanitarischen Massnahmen in den Empfangs- und Verfahrenszentren des Bundesamtes für Migration aus.



ORS Service AG News