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Kinder gestalten Tonarbeiten in les Remparts

09. März 2015

Die asylsuchenden Kinder im Foyer des Remparts in Fribourg hatten von November 2014 bis Februar 2015 einmal wöchentlich die Gelegenheit, mit Ton zu gestalten. Begleitet wurden sie dabei von Heidi Reich, einer angehenden Kunsttherapeutin.

Nach der „integralen Gestaltungsmethode“ konnten sich die Kinder ohne Vorgaben, Bewertung oder Interpretation durch die Therapeutin frei ausdrücken. Die Tonarbeiten wurden mit Fotos dokumentiert. Auch die Kinder erhielten von jedem Kunstwerk ein Foto, das sie in ihr Gestaltungstagebuch einkleben konnten.

In den vier Monaten sind beachtliche Tonarbeiten entstanden: Diese reichen von Häusern, Kriegsgeräten wie Waffen über einen ganzen Zoo an Tieren bis hin zu Kuchen, Blumen oder einem Fussballpokal. Heidi Reich zeigt sich davon überzeugt, dass die regelmässige Beschäftigung mit dem Ton für die Kinder eine wichtige Stütze sein könne. „Wenn sie sich daran gewöhnen, Dinge und Erlebnisse auszudrücken und anzuschauen, anstatt sie automatisch zu verdrängen, kann ihnen das ein Werkzeug zur Selbsthilfe werden.“ In diesem Sinne wird nach einer Möglichkeit gesucht, das Projekt künftig fortzusetzen.

   



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