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Fussballturnier als Zeichen gegen Rassismus

08. September 2015

Am Fussballturnier "Kick für Toleranz" am 5. September 2015 in Winterthur traten 48 Teams an. Auch viele ORS-Unterkünfte waren vertreten.

Am Samstag, 5. September 2015, fand im Stadion Schützenwiese in Winterthur das Fussballturnier „Kick für Toleranz“ statt. Organisiert wurde der Event unter anderem von der WOZ, dem Solinetz und der Autonomen Schule Zürich. Zusammen mit dem FC Winterthur, der die ganze Infrastruktur zur Verfügung stellte, wollten die Organisatoren ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Und so traten 48 Teams an, um sich für eine gute Sache einzusetzen. Knapp die Hälfte der Teams waren Flüchtlingsmannschaften aus Asylunterkünften der ganzen Deutschschweiz sowie aus dem Kanton Fribourg, aus Neuchâtel und Lausanne. Mit den Durchgangszentren Kollbrunn, Sonnenbühl (Oberembrach, Uster, Embrach, Glattbrugg (Rohr), Adliswil, Kempttahl, Hinteregg (Ober Halden), Urdorf, Solothurn und Fribourg waren auch einige Teams aus ORS-Unterkünften vertreten.

Definitiv den weitesten Weg hatte aber der FC Lampedusa, der extra für das Turnier aus Hamburg angereist war. Trotz 15-stündiger Reise in der Nacht zuvor, schafften es die Spieler bis ins Halbfinal. Doch Gewinnen oder Nichtgewinnen war für die meisten Mannschaften eher nebensächlich. Es war ein Gemisch von Menschen mit Herkunft aus aller Welt, und so nannten sie sich auch FC Senegal, FC Tibet oder United Colors of Düdingen.

Doch nicht nur für Fussballfans gab es etwas zu tun und zu sehen. An verschiedenen Essensständen mit Gerichten unter anderem aus Eritrea wurde für das leibliche Wohl aller Besucherinnen und Besucher gesorgt, und am Abend gab es Unterhaltung mit Theater und Musik. So wurde der „Kick für Toleranz“ Anlass für alle Seiten zu einem rundum gelungenen und schönen Anlass.

PS: Gewonnen hat übrigens der FC Ararat.

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