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Schulausflug an die muba

28. Februar 2014

Am 20. Februar besuchten die Schulkinder der Durchgangszentren Selzach und Oberbuchsiten die muba in Basel.

Der Ausflug wurde von zwei Betreuerinnen der ORS und einem Asylsuchenden begleitet. Den Anstoss hatte eine Einladung der muba an alle Schulen und Ausbildungsstätten gegeben. Also wurde für einen Tag der Unterricht aus den Klassenzimmern auf das Messegelände Basel verlegt.

Um halb 9 war für die Selzacher Schülerinnen und Schüler Abfahrt mit dem Zug. Beim Umsteigen in Olten stiessen die Kinder aus Oberbuchsiten zu der Gruppe hinzu. Nach der Ankunft auf dem Messegelände in Basel und der Abholung der Gratistickets nahmen die Schülerinnen und Schüler zunächst an einem Balance Workshop in der Sport- und Spielwelt „play4you" teil. Erst hatten die Kinder grossen Spass auf der Hüpfburg und konnten sich dann unter der Anleitung dreier Instruktoren an verschiedenen Stationen im Balancehalten üben. Dabei waren Konzentration und Teamgeist gleichermassen gefragt.

Danach hiess es „Ab ufs Land" – es wurde der Stand der Bauernverbände besucht. Dort wurden sowohl die Burg aus Stroh und als auch der Streichelzoo anfänglich misstrauisch beäugt. Als die Kinder jedoch gesehen hatten, dass sich das Stroh ohne Probleme wieder aus der Kleidung entfernen lässt, waren sie doch mit Freude auf der Strohburg dabei. Vor den Tieren im Streichelzoo – Esel, Ziegen und Schafe – hatten die meisten Kinder zunächst etwas Angst. Rund die Hälfte der Kinder traute sich nach einiger Überredung und Anschauung dann aber doch, die Tiere vorsichtig anzufassen.

Nächster Programmpunkt war die „tunBasel – Erlebniswelt Technik und Naturwissenschaften". In Experimenten gewannen die Kinder spannende Einblicke: Was passiert unter einer Vakuumglocke? Wie stellt man eigenes Brausepulver her? Wie führt ein Chirurg eine Bauchoperation mit Hilfe eines Monitors durch? Auch konnten sie gegeneinander ihre Reaktionsfähigkeit testen und kleine chemische Experimente durchführen. Es war für Kinder jeden Alters etwas Spannendes dabei.

Nach dem Lunch (jedes Kind hatte auf der Hinfahrt sein vorbereitetes Lunchpaket bekommen) ging es weiter zum Klettern. An der Kletterwand „EXPO-Basecamp" warteten bereits zwei Instruktoren auf die angemeldete Schülergruppe. Trotz fehlender gemeinsamer Sprache gab es auch hier – wie auch zwischen den Schülerinnen und Schülern – kaum Verständigungsschwierigkeiten: Die Kinder gaben sich grösste Mühe, die oberhalb der Kletterwand angebrachte Glocke zu erreichen und zu läuten. Dazu mussten einige von ihnen ihre anfängliche Angst bezwingen und hatten dadurch ein tolles Erfolgserlebnis.

Abschliessend ging es zurück auf das Aussenareal, wo die Kinder nochmal verschiedene Tiere anschauen konnten – die Schweine kamen besonders gut an. Ganz zum Schluss durften die kleineren Kinder eine Runde mit dem muba-Zug fahren. Die grösseren wurden währenddessen mit Konfetti beworfen und lernten so auch noch kennen, was „Fasching" ist.

Auf der Heimfahrt herrschte Ruhe im Zug – Schule einmal anders hat Spass gemacht und war sehr erlebnisreich, aber auch anstrengend.

    

   

 

 



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