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Gemüsegarten des DZ Düdingen: Gärtnern auf wenig Raum

04. September 2014

Mitte Mai 2014 hat das Team des Durchgangszentrums Düdingen begonnen, gemeinsam mit den Asylsuchenden einen Gemüsegarten anzulegen. Der Garten bietet den Asylsuchenden neben Beschäftigung auch einen Nutzen, wenn die Arbeit über die Monate Früchte trägt. Ausserdem verschönert er das Aussengelände des Zentrums.

Der Garten besteht aus verschiedenen Elementen: Begonnen wurde mit einem Paletten-Garten. Dieser eignet sich besonders gut zum Anbau kleinerer Gemüsesorten und Kräuter. So wachsen in den Europaletten neben einheimischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch und Oregano auch exotischere Arten wie chinesischer Blattkoriander, Lemongras oder Stevia (Süsskraut). Daneben gedeihen Erdbeeren und Himbeeren und Gemüsesorten wie Minigurken, Zwergzucchetti, verschiedene Kürbisse und Tomaten, mexikanische Peperoncini und sogar eine Aloe Vera prächtig. Anschauliche Tafeln informieren Passanten darüber, wie auf knappem Raum viel Gemüse und Kräuter angebaut und geerntet werden können.

Im Anschluss haben die Asylsuchenden mit dem Team der ORS drei Hochbeete gebaut und be-pflanzt. Hier wachsen ebenfalls diverse Gemüsesorten: Neben Mais und Möhren europäische Riesenkürbisse, Honig- und Wassermelonen sowie eine Reihe wunderschöner Sonnenblumen. Daneben wurde aus alten Autoreifen ein Kartoffelturm angelegt. Auf einer Infotafel ist nachzulesen, wie hier auf etwa einem Quadratmeter bis zu 10 Kilo Kartoffeln geerntet werden können.

Zuletzt, um das Gesamtbild des Gartens etwas abzurunden, wurden aus elf Autoreifen mit Felgen Blumenkübel gebaut. In diesen wurden diverse Steppengräser ausgesät. Die ersten der winterharten Gräser spriessen und werden die Zentrumsbewohner und das ORS-Team auch im kommenden Jahr wieder erfreuen. Gleiches gilt für die bequemen Gartensitzbänke, die aus Palettenresten gebaut wurden und sich grosser Beliebtheit erfreuen.

   
 



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