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Besuch der Magdalena-Einsiedelei

03. November 2014

Asylsuchende aus dem Durchgangszentrum Düdingen besuchten am 28.10.2014 gemeinsam mit Mitgliedern der Begleitgruppe und dem Betreuerteam der ORS die Magdalena-Einsiedelei in Räsch bei Düdingen.

Die Einsiedelei wurde erstmals 1448 schriftlich erwähnt. Die jetzige Form wurde massgeblich ab 1680 von zwei Einsiedlern geschaffen. Die ganze Anlage umfasst etwa 30 Räume, die in den weichen Sandstein über dem Schiffenen-Stausee eingegraben und auf einer Gesamtlänge von 120 Metern durch Gänge miteinander verbunden und. Aus den Fenstern kann man den Blick auf den Schiffensee geniessen und am anderen Ufer die Häuser von Granges-Paccot über den Bäumen sehen. Auch in der Anlage gibt es interessante Details: Im grossen Saal schmücken Mosaikfenster den Raum und in der kleinen Kammer hinter dem Altar kann man an einem Seil ziehen, das oben in einem Schacht verschwindet und die Glocke auslöst.

Nach der Besichtigung wurde in der Gartenanlage bei einem kleinen Feuer ein gemeinsames Picknick gemacht. Beim Frisbeespielen genossen alle die Sonnenstrahlen und die schöne Umgebung, bevor sich die Gruppe nach etwa zwei Stunden wieder zurück auf den Weg ins Zentrum machte.

Der Ausflug hat den Asylsuchenden viel Freude bereitet und sie konnten dabei etwas über die Düdinger, aber auch die Schweizer Geschichte lernen. Ihr Dank und auch der des ORS-Betreuerteams geht an die Damen der Begleitgruppe für die Fahrgelegenheiten und die tolle Betreuung.

  

   


 



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