standard

Selbstangebautes Gemüse in Embrach I

02. September 2013

In der Notunterkunft Embrach I im Kanton Zürich können Asylsuchende eigenes Gemüse anbauen und ernten.

Angepflanzt wird, was die Asylsuchenden aus ihren Heimatländern kennen und in ihrer heimischen Küche verwenden: Mais, marokkanische Minze, Petersilie, Salat, Spinat, Tomaten, Zuchetti, Kürbisse und Bohnen, aber auch Blumen.

Der Zentrumsleiter hatte die Idee für dieses Projekt, das sich ohne grossen Aufwand oder Mittel umsetzen lässt, aber einen grossen Effekt hat. Zwei grosse Beete wurden gemeinsam von Bewohnern der Asylunterkunft und Betreuerinnen und Betreuern der ORS angelegt. Die Verantwortung für die Pflege des Gartens haben zwei Asylsuchende übernommen. Sie koordinieren und überwachen auch die Ernte des Gemüses, das mit Hilfe des ORS-Teams vorrangig an die in der Notunterkunft wohnenden Familien verteilt oder auch bei einem gemeinsamen Anlass für die Asylsuchenden zum Kochen verwendet wird.

Ein Garten funktioniert kulturübergreifend. Viele Asylsuchende haben in ihrer Heimat selbst Gemüse angepflanzt. Der Garten bietet nicht nur frisches Gemüse, sondern er ermöglicht Interaktion und Austausch. Und vor allem für die Kinder gibt es im Garten viel zu entdecken, lernen und schauen.

  



ORS Service AG News