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SCI-Workcamp in Embrach

29. Oktober 2013

Vom 07. bis 17. Oktober fand im Durchgangszentrum Römerweg in Embrach ein Workcamp des SCI (Service Civil International) statt. Eine internationale Gruppe von 6 Workcampteilnehmerinnen und -teilnehmern veranstaltete über einen Zeitraum von 2 Wochen verschiedene Aktivitäten für die Asylsuchenden.

Am ersten Tag gingen sie von Tür zu Tür, stellten sich und das Workcamp den Asylsuchenden vor und luden sie ein, am angebotenen Programm teilzunehmen. Zu diesem gehörten sportliche Aktivitäten wie Fussball, Volleyball, Yoga und Turnen. Dafür konnte eine nahegelegene Sporthalle genutzt werden. Im Zentrum wurde gemalt, gezeichnet und auch gemeinsam gekocht, zum Beispiel türkisch und palästinensisch. Ausserdem fand in der ersten Woche ein von einem Musikpädagogen geleiteter Musikworkshop statt.

Besonders beliebt bei den Kindern, vor allem bei den Mädchen, war das Tanzen. Beim Einüben einer Choreografie machten sie von Tag zu Tag sichtbare Fortschritte. Überhaupt waren es vor allem die Kinder, die grosse Freude an den abwechslungsreichen Beschäftigungsmöglichkeiten hatten. Da sie aufgrund der Herbstferien keine Schule hatten, war der Zeitpunkt des Workcamps ideal. Und auch wenn die meisten zunächst noch schüchtern waren, tauten sie zunehmend auf und waren mit Freude und Begeisterung bei der Sache.

Höhepunkt und Abschluss des Workcamps bildete ein gemeinsames Fest am letzten Tag. Im Aufenthaltsraum, der mit zuvor eigens angefertigten Zeichnungen dekoriert worden war, kamen etwa 50 Asylsuchende, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SCI-Workcamps und der ORS zusammen. Es wurde gemeinsam gegessen und die Kinder führten stolz den Tanz auf, den sie in der Woche zuvor mit grosser Ausdauer einstudiert hatten.

Für dieses Projekt hat die ORS zum ersten, aber vermutlich nicht zum letzten Mal mit dem SCI zusammengearbeitet. Der SCI ist eine gemeinnützige Organisation, die Freiwillige in verschiedene zeitlich befristete Projekte, sogenannte Workcamps, vermittelt. Die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen unter anderem aus Polen, Ungarn und Spanien nach Embrach. Sie leisten unentgeltlich Freiwilligenarbeit gegen Kost und Logis, weil sie Freude an Freiwilligenarbeit haben, soziales Engagement mit einem Auslandsaufenthalt verbinden möchten oder auch, um praktische Erfahrungen im Zusammenhang mit ihrem Studium zu sammeln.

 

  



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