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Eine gute Schlussbilanz in Sufers

19. April 2013

Das temporäre Bundesasylzentrum Sufers zieht nach sechs Monaten eine gute Schlussbilanz.

„Es war eine intensive und gute Zeit“, so ein Mitarbeiter der ORS. Das Asylzentrum, das ursprünglich eine Festungsanlage war, lag abgelegen des Dorfes Sufers im Bündnerland.

Wer denkt, dass es dort für die Asylsuchenden nicht viel zu tun gab, der täuscht sich.  Die Asylsuchenden in Sufers wurden dank der Gemeindearbeiter und Förster in diverse Projekte involviert. 

Jeweils vier bis acht Asylsuchende haben von Februar bis April ganztags für die Brennholzproduktion gearbeitet. Insgesamt haben die Asylsuchenden in dieser Zeit 130 Ster Brennholz gespaltet. Das Holz wurde bis Ende März an die Haushalte in Sufers verkauft. Weitere grosse Einsätze haben die Asylsuchenden im Zusammenhang mit dem Wanderwegbau Wissbach geleistet. Für die Alpengenossenschaften Sufers produzierten sie Zaunpfosten und halfen bei der Räumung diverser Weideflächen in den umliegenden Ortschaften. Zu guter Letzt darf man nicht die unzähligen Stunden vergessen, welche die Asylsuchenden diesen Winter mit Schneeräumen im Dorf verbracht haben.

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