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Integration von Flüchtlingen in der Schweiz

Das Ziel von Integrationsarbeit ist die nachhaltige Eingliederung von vorläufig aufgenommenen Personen und anerkannten Flüchtlingen in die einheimische Bevölkerung sowie in den ersten Arbeitsmarkt. Beschäftigungs- oder Integrationsprogramme sollen ausserdem verhindern, dass diese Menschen sozial isoliert oder gesellschaftlich ausgegrenzt werden.

Ein weiteres Ziel ist die selbstständige Lebensführung durch Teilhabe bzw. Teilnahme am wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben in der Schweiz.

Dafür werden folgende Massnahmen angewendet:

  • Gewährleisten der finanziellen Unterstützung
  • berufliche Orientierungsmassnahmen
  • Integrationshilfen in den ersten Arbeitsmarkt
  • sozialpädagogische und sozialtherapeutische Angebote
  • individueller Wohnraum

Der Bund kann für die soziale, berufliche und kulturelle Integration von Flüchtlingen, Schutzbedürftigen mit Aufenthaltsbewilligung und vorläufig Aufgenommenen finanzielle Beiträge ausrichten; diese werden in der Regel nur gewährt, wenn sich die Kantone, Gemeinden oder Dritte angemessen an den Kosten beteiligen. Die Koordination und die Finanzierung der Projekttätigkeiten kann mit einem Leistungsauftrag Dritten übertragen werden (Art. 91, Abs 4, AsylG).

Fördermassnahmen für Asylsuchende mit Status N

Asylsuchende haben das Recht, den Ausgang ihres Asylverfahrens in der Schweiz abzuwarten. Damit sie diese Zeit möglichst sinnvoll nutzen können, stehen ihnen teilweise verschiedene Fördermassnahmen zur Verfügung (Sprachkurse, Beschäftigungsprogramme, Integrationsprogramme).

Integration von vorläufig Aufgenommenen mit Status F

Mit der Revision der Bundesgesetzgebung im Asyl- und Ausländerbereich ist die Integrationsförderung stark in den Vordergrund getreten. Für vorläufig aufgenommene Personen eröffnen sich mit dieser Gesetzesänderung neue Perspektiven während ihres Aufenthaltes in der Schweiz. Sie werden seit dem 1. Januar 2008  gezielt in ihrer beruflichen und sozialen Integration gefördert und haben den gleichen Zugang zur Erwerbstätigkeit wie Ausländerinnen und Ausländer mit Ausweis B.

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