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Grenzsanitarische Massnahmen (GSM)

Die ORS Service AG führt seit 2006 im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) grenzsanitarische Massnahmen in den Empfangs- und Verfahrenszentren (EVZ) durch. 2016 wurde sie nach einer öffentlichen Ausschreibung erneut dafür beauftragt.

Alle neuankommenden Asylsuchenden nehmen innerhalb von fünf Tagen nach ihrer Ankunft in einem Empfangs- und Verfahrenszentrum an den grenzsanitarischen Massnahmen teil. Diese dienen der Früherkennung von Tuberkulose und einer Einschätzung des medizinischen Allgemeinzustandes. Eine diplomierte Pflegefachperson führt diese durch.

Besteht ein Verdacht auf Tuberkulose oder andere Krankheiten, werden die Asylsuchenden zur weiteren Untersuchung an eine Ärztin oder einen Arzt überwiesen und die Weiterbehandlung koordiniert.

Die grenzsanitarischen Massnahmen umfassen:

  • eine medizinische Befragung zum allgemeinen Gesundheitszustand und zu Tuberkulose anhand eines computerbasierten Fragebogens in einer von 32 Sprachen
  • Information über das Gesundheitssystem in der Schweiz und über die Möglichkeit von Impfungen
  • Vorführung eines Videos über HIV/Aids in einer von 16 Sprachen und Abgabe eines Kondoms
  • Abgabe eines Flyers an weibliche Asylsuchende über weibliche Genitalverstümmelung

Kontakt

ORS Service AG
Röschibachstrasse 22
CH - 8037 Zürich
Tel. 044 / 386 67 67
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